Das zweite 1. Ligajahr für den SC Goldau

Die zweite Saison in der 1. Liga Classic wird für den SC Goldau zur Bewährungsprobe.

Bild: Vereinsarchiv; Goldau in gelb

Dass die Goldauer auch ein weiteres Jahr noch in der 1. Liga Classic spielen, trauten die wenigsten dieser Mannschaft um Sandro Marini zu. Doch die Spieler und Trainer trotzen allen. Diese Saison wird es aber um ein vieles schwerer, den erhofften Ligaerhalt zu schaffen.

Gewichtige Abgänge

Mit Dominic Schilling, der seine Karriere beendet, Roman Greter der zum SC Emmen geht, Jozef Simoni der den FC Brunnen verstärkt. Werden diese Saison Livio Sommarugo und Silvan Büeler auf Grund ihrer Auslandaufenthalte und Silvan Christen der eine Pause macht fehlen. Durch diese Abgänge wurde vorallem die Defensive geschwächt.

Die Neuen sollen es richten

Mit Manuel Reichmuth von FC Ibach, Jonas Truttmann und Yves Jöhl von FC Brunnen, Elias Ulrich vom FC Küssnacht sowie Dario Schelbert vom Team Zugerlandund und Andreas Mathis aus Kriens, kommen gleich sechs neue Spieler die das verlorene Potential wegmachen sollen. Trotzdem ist diese noch sehr junge Mannschaft noch nicht eingespielt.

Lediglich 4 Punkte aus 5 Spielen

Mit lediglich einem Sieg gegen den Tabellenletzten aus Zug und einem Unentschieden, steht die Marini Truppe zur Zeit nach 5 Spielen an 12. Stelle. Eine Steigerung in den nächsten Spielen ist als klar angesagt, sonst droht der Abstieg in der zweiten 1. Liga Classic Saison.

Früher Supertalent, nun Bergbeizer
Sandro Marini (30) ist nach wie vor Spielertrainer von Goldau. Er ist der Sohn von Verteidigerlegende Stefan Marini, dieser wurde 1989 Meister mit dem FC Luzern und bestritt 19 Länderspiele. Aktuell trainiert der Vater die Schweizer U17-Nati. Sandro Marini wurde einst als grosse Spielerhoffnung gehandelt und spielte unter anderem für Kriens, St. Gallen und Vaduz. Doch aus der Riesenkarriere wurde nichts. Nun führt er neben seiner Aufgabe beim SC Goldau eine Bergbeiz unterhalb vom Pilatus.

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