Der Sportchef des SC Bern und seine Hilfe für Lugano

Mit dem Wechsel von Niklas Schlegel zum HC Lugano wurde der Strichkampf erneut angeheizt.

Bild: Alex Chatelain und Hnat Domenichelli

Das Leonardo Genoni in Bern eine grosse Lücke hinterlassen hat weis man schon längst. Schon als Genonis Wechsel zu Zug klar war, machte die Berner Führung, um Sportchef Alex Chatelain nicht sehr viel dieses Problem zu lösen. Mit Niklas Schlegel holte man ein sicher sehr talentierterer Torhüter der aber auf der mentaler Seite noch einige Defizite hat. Statt mit Schlegel an diesen  zu arbeiten, holte man im Dezember Tomi Karhunen und Schlegel war nicht mehr erwünscht.

Schlegel zu Lugano

Drei Torhüter waren für Bern einer zu viel. Die Berner wollten nicht noch mehr Geld ausgeben und transferierten Schlegel kurzerhand nach Lugano. Meist ist es so, dass man gerne andere Teams schwächt und nur schon deshalb ein Transfer tätigt. Alex Chatelain war vermutlich nicht bewusst, dass dieser Transfer Luganos Torhüterproblem löst und somit Lugano zum härtesten Kandidaten um den letzten PlayOff Platz macht oder hat auch dieser Chatelain seine Lieblingsspieler? Warum nicht Caminada, der gehen musste ?

Chatelain hat Luganos Torhüterproblem gelöst

Mit Sandro Zurkirchen hat Lugano ein äusserst talentierten Torhüter, der jedoch nur so richtig unter Druck auf Touren kommt. Ist die Nummer Zwei bei Lugano ein starker Torhüter mit hohen Fangquoten so wird auch Zurkirchen immer besser. Mit Schlegel der mental noch nicht ein Nummer 1 Torhüter ist und nun in Lugano die zweite Rolle spielt, hat man eben diese Herausforderung für Zurkirchen gefunden, denn Schlegel als Nummer 2 hält gut, ja sehr gut und Lugano ist plötzlich um den letzten PlayOff Platz wieder im Rennen.

 

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