FC St. Gallen; seit dem Cup-Aus auf dem Höhenflug

In den letzten sieben Spielen blieb der FC. St. Gallen in sechs Spielen siegreich und kletterte so auf den 3. Rang. Einzig der FC Basel und die Young Boys aus Bern stehen dem FC St. Gallen noch vor der Sonne.

Bild: ZVG

Als Alain Sutter im Januar 2018 beim FC St. Gallen als Sportchef anfig, dachten viele, dass dieser dieses Amt auf Grund seiner fussballerischen Vergangenheit bekommen hat. Ein scheitern, wie Alex Frei in Luzern, sahen schon viele Kritiker. Sutter aber überzeugte mit wenig Geld und einem geschickten Händchen vermochte er auf diese saison eine schlagkräftige Truppe zu stellen.

Junge Wilde und die Gescheiterten

Jord Quintilla der eins im Nachwuchs  des FC Barcelon stand, Miro Muheim der sich vergeblich bei Chelsea versuchte oder auch Victor Ruiz der bei Formentera gnadenlos durchfiel. Sind nur drei Beispiele von Spieler die beim FC St.Gallen eine zweite Chance erhielten und nun beim FC St.Gallen durchstarten. Diese Spieler sind es auch, die die Basis bieten um den jungen Wilden aus dem St. Galler Nachwuchs in der ersten Mannschaft zu integrieren und zu fördern. Die Mischung zwischen den Gescheiterten und den jungen Wilden harmoniert und bildet das Fundament dieses Erfolges.

Peter Zeidlers Handschrift

Viel zu diesem Erfolg trägt auch Peter Zeidler mit. Der Deutsche der bereits in Hoffenheim und Salzburg mit Ralf Rangnick Teams gecoacht hat, lässt einen offensivmutigen Powerfussball spielen. Peter Zeidlers Devise lautet klar immer ein Tor mehr zu erzielen als der Gegner. Sein Kampfgeist überträgt sich auf die Mannschaft.

Motivationskönige

Mit Zeidler, Sutter und Hüppi hat der FC St.Gallen eine Führung, die durchaus als Motivationskünstler benennt werden können. Kein anderes Team in der Schweiz hat eine so coole Führungscrew wie der FC St. Gallen und mich würde es nicht erstaunen, wäre dieser neue FC St.Gallen ende Jahr vor Basel und YB.

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