Inferno Triathlon Mürren/Wengen: Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Hakan AKi

Der Inferno Triathlon treibt jeden Teilnehmer auf die Spitze seiner sportlichen Leistung. Das wird auch am dritten Augustwochenende so sein.

Bild: Vorjahressieger Jan Van Berkel; Archiv

Marc Pschebizin, der 1973 in Nürnberg geborene und nun in der rheinland-pfälzischen Kreisstadt Wittlich lebende deutsche Triathlet und Abenteuersportler, gewann den Infernotriathlon nicht weniger als 10 Mal. „Nun ist es genug“, verkündete der Mister Inferno nach seinem letzten Sieg 2012. Der Streckenrekord von 8:34,27 aber ist seit 2000 im Besitz des Rüscheggers Stefan Riesen. Bei den Frauen holte sich die in Flims-Waldhaus lebende Zürcherin Nina Brenn nicht weniger als vier Siege.

Gut vorbereitet ist halb angekommen
Das Grossereignis 2017 steigt am dritten Augustwochenende. Auch in diesem Jahr gab es ein Vorbereitungscamp. Dieses fand vom 30. Juni bis 2. Juli statt und wurde sowohl von Rookies als auch auch von erfahrenen Athleten besucht. Selbstverständlich war das Vorbereitungsweekend voll auf den einzigartigen Inferno Triathlon ausgerichtet.

Hööllentritt von Thun aufs Schilthorn
Der Inferno Triathlon von Mürren/Wengen (BE) hat es in sich. Er führt von Thun hinauf aufs Schilthorn. Zum Start wird 3,1 Kilometer im Thunersee von Thun nach Oberhofen geschwommen. Anschliessend gehts auf Strassenrad von Oberhofen via Beatenberg und Grosse Scheidegg nach Grindelwald. Distanz: 97 Kilometer, Steigung: 2145 Meter. 30 Kilometer auf dem Mountainbike und das happige Berglauf-Schlussstück von Stechelberg hinauf aufs Schilthorn komplettieren den Höllenritt. Die abschliessende Berglauf-Strecke misst 25 Kilometer und bringt es auf happige 2175 Steigungsmeter.

Nachfolger gesucht
Jan Van Berkel ist der Mann, den es zu bezwingen gilt. Der letztjährige Sieger aus Dielsdorf schaffte es nach 9:06.46 Sunden über die Ziellinie. Bei den Frauen gewann Seriensiegerin Nina Brenn in 9:37.44.4 Stunden.

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