Spektakel am Lauberhorn

Es ist die längste und spektakulärste Skirennen der Welt: Die Lauberhorn-Abfahrt.

Bild: Facebook

Für Skifahrer hat der Gewinn der Lauberhorn-Abfahrt etwa den selben Stellenwert wie für Tennisspieler ein Wimbledon-Sieg oder für Fussballer der Champions League-Triumph. Keine andere Abfahrt ist so lang (4, 48 km), so vielseitig und attraktiv wie das Rennen vom Lauberhorn hinunter nach Wengen im Berner Oberland – unterhalb der majestätischen Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau.

Jeder Fehler kostet wertvolle Zeit
Die Fernsehbilder des Rennens sind in der ganzen Welt zu sehen und zeigen die Schweiz von ihrer allerbesten Seite. Jeder ambitionierte Profi-Skiabfahrer will natürlich einen Lauberhorn-Sieg in seinem Palmares stehen haben – doch verlangt das anspruchsvolle Rennen den Athleten alles ab; von der ersten bis zur letzten Passage ist höchste Konzentration gefordert. Vom Hundschopf über die Minschkante, vom Haneggschuss zum Österreicherloch und schliesslich beim Ziel-S: jeder Fehler kostet wertvolle Hundertstelssekunden und womöglich auch den Sieg.

Beat Feuz ist Titelverteidiger
Deshalb ist es um so schöner, dass bei den letzten 10 Austragungen gleich 5 Mal ein Schweizer die Abfahrt gewinnen konnte: Didier Défago, Carlo Janka, Patrick Küng und Beat Feuz. Er siegte 2018 mit der Startnummer 1. Der Emmentaler ist auch diesmal einer der Topfavoriten – doch die Konkurrenz ist sehr stark. Das Rennen steigt am Samstag, 18. Januar um 12.30 Uhr.

Kombination und Slalom
Doch die Abfahrt ist nicht alles. Am 17. Januar wird die Kombination ausgetragen, und am 19. Januar steht noch der Slalom auf dem Programm. Für den Wintersportort Wengen sind das sicher „die drei scheenschte Dääg“ des Jahres: Es liegt diesmal auch richtig viel Schnee und die Sonne wird scheinen, so dass einem perfekten Wintermärchen nichts im Wege steht.

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