Wachablösung im Kanton Bern ?

Kaum einer zweifelte daran, dass sich der EHC Biel auch in der neuen Saison zu einem Titelmitfavoriten mausern könnte.

Bild: Archiv

Als Törmänen nach seinem Meisterjahr 2013 beim SC Bern entlassen wurde, weil er zu wenig "spektakulär" spielen lies, verstanden einige Hockeyexperten die Welt nicht mehr. Nun ist er beim EHC Biel, dem Ligakonkurenten des SC Bern und hier macht der 49 jährige Finne kein schlechter Job und wird für die Bieler gar zum Erfolgsgaranten.

Biel hat die Erwartungen erfüllt

Nicht nur letzte Saison als Biel nur knapp an den Berner im Halbfinal gescheitert ist, haben diese die Erwartungen erfüllt. Nein, im September ist Biel das einzige Spitzenteam der laufenden Saison, dass die Erwartungen erfüllt hat. Satte acht Punkte hat man auf den grossen SC Bern vorsprung und mit 17 Toren, zwei weniger erhalten als der Kantonsrivale. Vermögen die Bieler unter Törmänen dies fortzusetzen, wird der SC Bern auch Ende Saison hinter den Bielern stehen. Gibt es im Kanton Bern schon bald eine Wachablösung ?

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Bescheidenheit für den Erfolg

In Biel ist alles anders als in anderen Eishockeyvereinen. Egal ob Manager, Daniel Villard oder dem sympathischen Sportchef, Martin Steinegger, niemand gibt grosse Töne von sich. Die Bieler sind Bescheiden, man weis was man kann und was möglich ist. Arroganz ist beim EHC Biel verpönt.

Spieler für den Trainer

Mathieu Tschantre, der seit 12 Jahren Capitain der Bieler ist, sagt es ziemlich deutlich. "Die Bieler sind einfach "trainerfreundlich" und geben dem Trainer viel. Da erstaunt es auch nicht, dass Spieler wie Damien Brunner, Marc-Antoine Pouliot oder Luca Cunti ihre Spielfreude wieder gefunden haben.

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