Zwei Marionetten sind Luzerns Problem

Erst redet Meyer den abgesetzten Thomas Häberli schlecht danach vergrault er auch René van Eck. Trotzdem redet Studhalter seine Arbeit gut.

Bild: Van Eck, von Meyer enttäuscht

Seit Meyer im Amt ist wird beim FC Luzern bereits der fünfte Trainer engagiert und trotzdem würdigt Studhalter die Arbeit von Meyer. Studhalter spricht von rund zehn Millionen Transfereinnahmen die Meyer erwirtschaftet hat, er spricht von Stabilität und von starken sportlichem Fundament wie auch von jungen Spielern. Er spricht aber nicht von entgangenen Transfereinnahmen wie bei Juric oder auch anderen Spielern, auch wird verschwiegen wieviel Löhne und Abgangsentschädigungen an entlassene Trainer bezahlt werden mussten.

Trotz 10 Millionen Transfereinnahmen minimale Gewinne

Im Geschäftsjahr 2018/19 erwirtschaftete der FC Luzern einen Gewinn von 234‘000 Franken im Geschäftsjahr 2017/2018 gar nur rund 142'776 Franken. Warum also waren die Gewinne in den letzten Jahren derart klein obwohl man aus Transfereinnahmen rund 10 Millionen Franken einnahm? Auch die zusätzlichen Stadioneinnahmen in der Saison 2017/18 durch den FC Lugano (Europacupteilnahme) von über 500 000 Franken und einem neuen Rechtsvertrag von TV-Entschädigungen konnten den Gewinn nicht trastisch verbessern. Mit anderen Worten wäre der FC Luzern ohne diese Transfereinnahmen massiv in den roten Zahlen, aber von dem spricht Studhalter nicht.

Was ist wirklich der Streitpunkt im Verwaltungsrat?

In Anbetracht dieser Tatsachen frage ich mich, was wirklich der Streitpunkt im Verwaltungsrat ist. Auch die Idee von Studhalter einer superprovisorischen Verfügung gegen die „Luzerner Zeitung“ ein Schreibverbot über den Streit im Aktionariat zu erwirken und seiner Aussage, dass er so wenigstens die Überbrückungsfinanzierung der Aktionäre erhalten hat, scheint mir sehr suspekt. Warum braucht der FC Luzern eine Überbrückungsfinanzierung, wenn zehn Millionen Transfereinnahmen erwirtschaftet wurden? Irgendwas stinkt und meist beginnt der Fisch am Kopf zu stinken!

Zum Wohle des FC Luzern

Für den FC Luzern gibt es nur eine Möglichkeit endlich zur Ruhe zu kommen. Meyer und Studhalter packen die Koffer und anstelle mehrerer Aktionäre sollte ein Investor gefunden werden, der mit Leib und Seele den FC Luzern wieder zum Volk und auf die Erfolgsspur bringt. Es braucht Identifikationsfiguren, wie es René van Eck gewesen wäre und nicht Marionetten wie Studhalter und Meyer.

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