Ohne Strom geht im täglichen Leben gar nichts

Die Vielfalt technischer Einrichtungen ist im beruflichen wie auch privaten Leben nicht mehr wegzudenken. Ohne Strom bleibt heutzutage vieles, wenn nicht sogar alles stehen. Damit alles so funktioniert, wie es auch soll, dafür sorgen Elektroinstallateure, Montage-Elektriker, Elektroplaner und Telematiker. Und auch diese Berufsleute wollen gut ausgebildet sein, denn sie bilden die Basis einer starken Branche.

In der Schweiz werden jährlich rund 11 000 Lehrstellen von 4000 Elektro-Fachbetrieben mit etwa 31 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angeboten. Das bedeutet, dass in jedem Jahr rund 3000 Lernende ihre Ausbildung in einem dieser Betriebe beginnen. Davon entscheiden sich mehr als 80 Prozent für eine Ausbildung als Elektroinstallateur EFZ / Elektroinstallateurin EFZ.

Tätigkeitsbereich
Elektroinstallateurinnen und -installateure erstellen, unterhalten und reparieren alle elektrischen Installationen in Gebäuden. Ihre Arbeit reicht vom Verlegen von Leitungen bis hin zum Anschliessen und in Betrieb nehmen von elektrischen Geräten und Anlagen. Elektroinstallateurinnen und -installateure sind für die elektrischen Installationen in Haushalt, Landwirtschaft, Gewerbe und Industrie zuständig. Sie erstellen die Verbindungen vom Hausanschluss im Keller bis zu den Steckdosen und den Energieverbrauchern. Gemeint sind damit Geräte wie Lampen, Kochherde, Elektroöfen, Alarmanlagen oder Telekommunikationsgeräte. In der Werkstatt rüsten sich Elektroinstallateurinnen und -installateure mit dem Material aus, das sie auf der Baustelle benötigen. Sie bereiten einzelne Teile für den späteren Einbau vor, zum Beispiel durch Feilen, Gewindeschneiden oder Löten. In Rohbauten verlegen sie Schutzrohre für den späteren Leitungseinbau und setzen Kästen ein für die Montage der Schalt- und Steuerapparate. Dabei orientieren sie sich an technischen Plänen und Schemas. In einer späteren Bauphase, während des Innenausbaus, erscheinen Elektroinstallateurinnen und -installateure wieder auf der Baustelle. Sie ziehen Drähte und Kabel in die verlegten Schutzrohre ein und bringen Schalter und Steckdosen an. Im fast fertigen Neubau schliessen sie dann die Geräte und Apparate an und überprüfen, ob alles richtig funktioniert. Der Umbau bereits bestehender Anlagen erfordert eine besonders sorgfältige Planung, weil der Betriebsunterbruch möglichst kurz sein sollte. Elektroinstallateurinnen und -installateure besprechen mit der Kundschaft, welche Lösungen für die Umgestaltung der Anlage zweckmässig sind. Ihre theoretischen Kenntnisse sind auch im Service- und Reparaturdienst wichtig, wo sie Probleme rasch erfassen und Zusammenhänge überblicken müssen, dies bei zum Teil recht komplizierten Anlagen. Elektroinstallateurinnen und -installateure üben vielseitige handwerkliche Arbeiten aus. Diese reichen von gröberen Tätigkeiten wie dem Aufspitzen von Mauern bis zu Feinarbeiten wie dem Erstellen von Kabelverbindungen mit exakten Lötstellen. Ihre Arbeit erledigen Elektroinstallateurinnen und -installateure installateurinnen teils alleine, teils im Team.

Voraussetzungen
für die Absolvierung der vierjährigen Berufsausbildung sind einerseits die abgeschlossene Volksschule und gute Leistungen in Geometrie, Mathematik und Physik. In einzelnen Regionen wird das Ablegen eines Eignungstests verlangt. Anderseits sind natürlich handwerkliches Geschick wie auch feinmotorische Fähigkeiten, abstrakt-logisches Denken und technisches Verständnis, exakte, verantwortungsbewusste Arbeitsweise und Teamfähigkeit ein Muss. Im Weiteren darf keine Farbsehstörung (Farbenblindheit) vorliegen, da Kabelfarben unterschieden werden müssen. Die Ausbildung bis zum Erlangen des eidg. Fähigkeitzeugnisses «Elektroinstallateurin oder – installateur EFZ» erfolgt in einer Elektroinstallationsfirma. Weitere Infos sind zu finden unter www.vsei.ch oder www.berufsberatung.ch.

hi

Elektrizitätswerke des Kanton Zürich (Eltop)Elektro Steiner Schüpfen

 

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