
Das Puschlav bietet eine Vielzahl von Naturschönheiten
Ob im «Trenino Rosso» oder im «Bernina Express», den roten Zugskompositionen der Rhätischen Bahn, oder im Auto: Die Fahrt vom Engadin ins Puschlav, dem südlichsten der 150 Täler Graubündens, bietet bis zur Grenze zu Italien eine der abwechslungsreichsten Landschaften der Schweiz.
Die authentische Natur- und Kulturlandschaft des Puschlavs reicht auf nur 25 Kilometern Luftlinie von den Eisriesen der Berninakette bis hinunter zu den Weinreben des Veltlins. Darin eingewoben ist eine Vielzahl von Naturschönheiten, hübschen Städtchen mit interessanten Kulturdenkmälern, Kirchen und Palästen. Die Bahnfahrt über den Berninapass von St. Moritz ins Puschlav und bis zum italienischen Grenzort Tirano ist ein eindrückliches Erlebnis. Immer wieder öffnen sich Blicke in die Gebirgswelt des Morteratsch-Gletschers, der Diavolezza oder der Lagalb. Von der Alp Grüm geniesst man den Ausblick auf den mächtigen Palü-Gletscher und zugleich öffnet sich der Blick auf den Lago di Poschiavo tief unten im Talgrund. Die Bahnstrecke ins Puschlav ist die höchste Bahn-Alpentransversale und gilt mit 70 Promille als eine der steilsten Schmalspur-Bahnstrecken ohne Zahnstange weltweit - eine bahntechnische Meisterleistung. Hauptort der unverfälschten kleinen Ferienwelt des Puschlavs ist das Städtchen Poschiavo, dessen stattliche Patrizierhäuser eine italienisch anmutende Piazza umrahmen. Eine von vielen architektonischen Besonderheiten ist das von Emigranten erbaute «Spaniolenviertel» mit farbenfrohen Häusern. Im landwirtschaftlich geprägten Tal kommt eine Vielzahl regionaler Spezialitäten auf die Tische der Puschlaver Gaststätten.
Highlights:
Städtchen Poschiavo: italienischer Charme im Bündnerland.
Alp Grüm: sehr schöner Aussichtspunkt auf 2091 m.ü.M. am Berninapass mit Blick auf den Piz Palü (3889 m.ü.M.) und den Lago di Poschiavo.
Berninabahn: Strecke der Rhätischen Bahn von St. Moritz nach Tirano, mit 70 Promille eine der steilsten Bahnen ohne Zahnrad.
Kreisviadukt von Brusio: Die Berninabahn beschreibt auf dem Viadukt eine 360-Grad-Kurve, beliebtes Fotosujet.
(Quelle: My Switzerland / Graubünden.ch und Bild: Swiss Image/ Christof Sonderegger)
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 11. Mai 2012 um 11:38 Uhr