Gelöste Torhüterprobleme und ein Zug noch nicht ganz in Fahrt

Seit geraumer Zeit filzt der Puck wieder über das Eis. Zeit, um die Situation der Teams zu analysieren.

Bild: Richtig Los geht es erst in den PlayOffs

ZSC ist das defensivstärkste Team

Vor Ambri und Fribourg ist der ZSC das defensivstärkste Team der bisherigen Saison, dass es genau gegen diese Teams eine Niederlage abzeichnete, muss jedoch den Verantwortlichen stirnrunzeln verursachen. Denn die Lions sind in der Offensive derart stark bestückt, dass diese kaum gegen diese Mannschaften verlieren dürften. Fazit; nebst Zug kann sich der ZSC wieder mal nur selbst schlagen.

Der Zug ist ins Stocken geraten

Nach fünf Siegen in Serie, musste die Tanges Truppe zuletzt drei Niederlagen stemmen. Egal ob Lugano Ajoie oder die Lakers. Eigentlich müsste für den EV Zug alle drei zu schlagen sein. Panik hat man aber am Zugersee noch keine, denn es wird noch kräftig gepröbelt und gespielt mit dem Gegner. Der Titel geht mit Bestimmtheit über die Zentralschweiz.

Mit dem Feuer der Gottardo Arena

Schon in Biel zeigte, für was ein neues Stadion alles gut sein kann und Biel vor ein paar Jahren in die Halbfinals katapultiert hat. Natürlich liegt es nicht nur am Stadion, da muss auch vieles andere richtig gemacht werden. Paulo Duca, fast schon ein Urleventiner macht diese Arbeit gut. Ambris Sportchef leistete im Vorfeld gute Arbeit und selbst ein Dario Bürgler ist in der Leventina angekommen. Ambri wird dieses Jahr in die PlayOff vorstossen und die Gottardo Arena in einen Hexenkessel verwandeln.

Davoser Geldsorgen

Nach den letzten Corona-Saison ohne Zuschauer musste logischerweise der HC Davos auch den Spengler Cup 2020 absagen. Der längst schon bei anderen Vereinen umstrittene Cup bringt dem HC Davos jährlich Unmengen von Einnahmen welche natürlich 2020 komplett ausfielen. Der HC Davos steht auf einem Schuldenberg, der kaum zu bewältigen ist und im 100-jährigen Jubiläum die Bergler in den Ruin bringen können. Sportlich sieht es indes nicht ganz so schlecht aus. Dreizehn Punkte aus sieben Spielen lässt sich sehen. Für die PrePlayOffs wird es vermutlich reichen. Mehr wohl nicht.

Wer spielt heute Abend im Tor?

Selten gab es so was. Nach einem Ellbogencheck des Berner Conachers musste der lettische Torhüter des SC Langnau verletzt aufgeben. Aber noch dicker kam es für das nächste Spiel in Davos, Gianluca Zanetta und auch Damian Stettler waren nicht einsatzfähig. Es musste eine Lösung her. Mit Simon Rytz vom HC Olten konnten die Emmentaler kurzfristig einen Torhüter für dieses Spiel finden und gewannen es der gleich. Nun genau von diesem HC Davos konnte jetzt eine mittelfristige Lösung des Problems erzielt werden. Der in Davos zur unerwünschten Person erklärte Robert Mayer wird sicherlich bis im Januar 2022 das Tor der Emmentaler hüten. Der 31-jährige war bereits 2014, 2016 und 2019 an Weltmeisterschaften und wird den Langnauern sicherlich viel Freude bereiten.

Bertschy kehrt Heim

Das es Spieler zu ihren Jugendclubs zieht mag ja schön und recht sein. Das man aber diese Zuzüge vergoldet kann kaum sein. Wer weis schon was in sieben Jahren ist. Für mich ist es ein Unding solch lange Verträge einzugehen. Auch wenn Christoph Bertschy mit offenen Armen empfangen wird und dieser sich freut, scheint es mir übertrieben. Schon mit der Verpflichtung von Diaz mit einem mehrjährigen Vertrag hatte ich meine Mühe und was sich jetzt noch gut anfühlt könnte den Fribourgern schon bald zum Verhängnis werden. Noch tragischer ist, das man viele junge und talentierte Spieler in die Armen der Konkurrenz scheucht.

 

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