Spono Eagles sind Schweizermeisterinnen

Die Spono Eagles sind Schweizer Meisterinnen 2021/22. Die Nottwilerinnen gewannen die Finalissima der SPAR Premium League 1 (SPL1) auswärts in Zug mit 37:31 und bezwingen die Titelverteidigerinnen in der best-of-5-Serie mit 3:2. Zum sechsten Mal in der Vereinsgeschichte stehen die Luzernerinnen damit ganz oben auf dem Podest.

Bild: Der sechste Titel ist realisiert

Nach einem nervösen Start auf beiden Seiten mit dem ersten Treffer erst nach mehr als drei Minuten, diktierten zunächst die Gäste das Geschehen (8./5:2). Spono spielte auch im weiteren Verlauf eine Halbzeit wie aus einem Guss und lag nach 17 Minuten mit 11:4 in Front. Die Nottwilerinnen trafen im Angriff nach Belieben und standen in der Deckung hochkonzentriert und auf den Punkt fokussiert den Zugerinnen gegenüber. Kam er LKZ doch einmal durch die Abwehr hindurch, war im ersten Durchgang mehrfach bei einer stark aufspielenden Aline Strebel im Tor Endstation. Zugs einzige Strohhalm in Halbzeit eins waren die 7-Meter von Sibylle Scherer. Trotz ihrer vier erfolgreich verwandelten Penaltys betrug der Rückstand kurz vor der Pause neun Treffer (9:18), auch der Pausenstand von 10:18 sprach eine deutliche Sprache.

Spono dominierte zu Beginn das Geschehen

Nach dem Seitenwechsel dominierte zunächst weiter Spono das Geschehen. Die Folge: Die Gäste führten in der 39. Minute beim 25:15 erstmals mit zehn Toren Differenz. In den folgenden Minuten griff aber Zugs offensivere Deckung etwas besser und die Gastgeberinnen kamen Schritt für Schritt an Spono heran (47./23:28). Die Eagles antworteten mit einer zusätzlichen Feldspielerin auf Kosten eines leeren Tores und zwangen Zug damit wieder zurück in die reguläre Abwehrformation. Eine positive Wirkung auf das Resultat hatte dies aber nicht. Nach 54 Minuten war das Spiel beim Stand von 31:28 für Spono offen wie zuvor kaum einer zu glauben wagte. Die Gäste um die omnipräsente Alina Stähelin hielten dem Druck aber Stand und belohnten sich mit dem ersten Erfolg der Gastmannschaft in der Finalserie, einem hochverdienten Auswärtssieg und dem titelbringenden 37:31. 

Sechster Titel der Vereinsgeschichte

Für Spono ist es der sechste Titel der Vereinsgeschichte und die gelungene Revanche für die Niederlage im Cupfinal anfangs Mai, dass der LK Zug für sich entscheiden konnte. 

 

 

 

 

 

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