Lakers gelingt späte Wende – EV Zug verpasst Heimsieg

Der EV Zug startet gegen die Lakers hochkonzentriert und geht früh in Führung. Die Mannschaft zeigt Effizienz und Spielintelligenz, doch nach einer starken Anfangsphase lässt die Energie nach. Die Lakers nutzen die nachlassende Intensität und kämpfen sich spät ins Spiel zurück, drehen die Partie und nehmen die Punkte mit. Für den EV Zug ein bitteres Ende einer intensiven Woche mit vier Spielen in fünf Tagen.

Effizienter Beginn bringt Zug in Führung


Die Zuger beginnen die Partie konzentriert und mit klarer Zielsetzung. Trotz des anstrengenden Spielplans setzen sie ihre Chancen früh um: Bengtsson bringt den EV Zug mit einem präzisen Treffer in Führung. Nur wenige Minuten später erhöht Kubalik auf 2:0. Alles deutet zunächst auf einen souveränen Heimsieg hin. Die Defensive der Lakers wirkt in dieser Phase überrascht und unorganisiert. Besonders auffällig sind die Nachlässigkeiten auf Seiten der Gäste in den ersten Minuten, die die Zuger konsequent ausnutzen.



Fehler und Chancen der Lakers


Nach dem frühen Rückstand wachen die Lakers auf. Sie erhöhen das Tempo, bringen mehr Schwung in ihre Offensive, wirken aber noch ungeordnet. Lange Pässe kommen nicht an, die Scheibenführung ist unpräzise, und es passieren immer wieder kleine Ballverluste. Trotzdem können sie erste Chancen herausspielen. Den ersten Treffer gelingt Fritz nach einem abgeprallten Schuss von Rask im Powerplay. Der EV Zug hat zwar den Vorsprung, doch die Lakers zeigen, dass sie das Spiel nicht kampflos abgeben werden.



Zuger Kräfte schwinden


Mit fortlaufender Spieldauer wird deutlich, dass die intensive Woche ihre Spuren hinterlässt. Die Zuger werden nachlässiger, verlieren in manchen Situationen die Scheibe und lassen die Gäste zu viel Platz. Das Schussverhältnis von 35:17 spricht Bände: Die Lakers übernehmen immer mehr die Kontrolle, während die Zuger immer passiver werden. Die Fehler im Spielaufbau, die schon früh zu Gegentoren führten, tauchen vereinzelt wieder auf, doch die Mannschaft zeigt weiterhin Kampfgeist und versucht, das Spiel zu kontrollieren.



Späte Wende durch Rask und Moy


In der Schlussphase gelingt den Lakers die Wende. Rask erzielt den Ausgleich, und nur wenige Minuten später steht Moy bei einem Abpraller von Genoni goldrichtig und bringt die Gäste erstmals in Führung. Damit beendet Moy eine lange Durststrecke von 17 Spielen ohne Tor und setzt ein wichtiges persönliches und taktisches Ausrufezeichen. Die Zuger versuchen noch einmal alles, doch die Kräfte reichen nicht mehr aus, um den Rückstand zu korrigieren.



Larsson besiegelt die Niederlage


Kurz vor dem Ende erzielt Larsson ins leere Tor das 4:2 für die Lakers. Der EV Zug hat das Spiel trotz einer starken Anfangsphase und effizienter Chancenverwertung nicht mehr drehen können. Die Niederlage zeigt, wie wichtig konstante Konzentration und frische Beine in einer intensiven Spielwoche sind.