Rorschach-Goldach unterliegt Seuzach – trotz Wahnsinnstor

Auch ein spektakuläres Tor von Patrice Baumann, bei dem er den Ball von der Mittellinie ins Netz beförderte, konnte die zweite Heimniederlage der Saison nicht verhindern. Die Gäste aus Seuzach nutzten die Lücken in der Abwehr des FC Rorschach-Goldach 17 konsequent und erzielten zwei weitere Treffer, sodass das Blumer-Team auch im dreizehnten Vorrundenspiel nicht ohne Gegentor blieb.

Trotz guter Chancen in Rückstand


Das Kellen-Team begann druckvoll und erspielte sich in der Startviertelstunde mehrere gute Torchancen. Latif Canoski scheiterte zweimal, und auch Mittelstürmer Andrea Lo Re, sonst treffsicher, brachte den Ball nicht über die Linie. Nach 20 Minuten bestrafte Seuzach die ungenutzten Möglichkeiten mit einem schnellen Gegenangriff: Simon Kutej traf unhaltbar ins obere Eck. Die grösste Ausgleichschance vergab Lo Re nach einer halben Stunde per Kopfball über die Latte. Auf der Gegenseite blieben die Angriffe der Gäste stets gefährlich, und in der 35. Minute erhöhte Patrice Eigenheer nach einem Durchbruch auf 2:0. Kurz vor der Pause verpasste Baumann nach einer Ecke von Matej Potokar nur knapp den Anschlusstreffer.



Er hat es wieder getan


Nach dem Seitenwechsel sorgte erneut Captain Patrice Baumann für ein Highlight: Mit einem unglaublichen Weitschuss aus der Mittellinie verkürzte er auf 1:2 und weckte neue Hoffnung bei den Fans. Trainer Marc Blumer brachte frische Kräfte, doch ein schneller Konter durch Loris De Donno ließ die Euphorie erneut abbrechen.



Knapp am Ausgleich


In der 70. Minute entschied der Schiedsrichter auf Penalty nach einem Foul am jungen Marco Lovric. Alessandro Cardon verwandelte sicher zum 2:3. Das Spiel blieb unterhaltsam und umkämpft: Lo Re vergab erneut knapp, und Jordi Forster glänzte mit starken Paraden bei einem Gegenstoss der Gäste. Nach 80 Minuten entschärfte Forster gleich drei Chancen eines Sololaufs der Zürcher, doch fünf Minuten später verpasste Baumann im Fünfmeterraum erneut den Ausgleich. Letztlich führte ein Abwehrmissverständnis zum 2:4-Endstand, als Patrice Eigenheer unaufhaltsam gegen Forster traf.