Später Nackenschlag – Winterthur verspielt Führung gegen Lugano

Der FC Winterthur hat am Samstagabend auf der Schützenwiese einen bitteren Punktverlust hinnehmen müssen. Trotz einer halben Stunde Überzahl kamen die Eulachstädter gegen den FC Lugano nicht über ein 1:1 hinaus. Anto Grgic sicherte den Tessinern mit einem späten Penalty noch einen Zähler.

Mühsamer Start und verwehrte Führung


Die Partie begann ruhig und ereignisarm. Ein Beinahe-Eigentor von Arnold in der 7. Minute brachte kurzzeitig Aufregung, ansonsten fehlte es den Winterthur-Angriffen an Durchschlagskraft. Kurz vor der Halbzeit sah es so aus, als könnten die Eulachstädter in Führung gehen: Kasami traf, doch der Treffer wurde wegen eines Handspiels von Sidler kurz zuvor zurückgenommen.



Führung in Unterzahl erspielt


Nach dem Seitenwechsel nahm die Begegnung kaum an Tempo zu. Immer wieder wurde das Spiel durch Fouls unterbrochen. In der 61. Minute war es dann soweit: Andrin Hunziker profitierte vom Ballverlust von Mai in der eigenen Hälfte, wurde von Golliard geschickt und traf eiskalt zur 1:0-Führung für Winterthur. Die Freude währte jedoch nur kurz.



Chancen in Überzahl ungenutzt


In der 70. Minute musste Lugano-Kicker Uran Bislimi nach Gelb-Rot vorzeitig vom Platz. Winterthur spielte nun eine halbe Stunde in Überzahl, konnte den Vorsprung aber nicht entscheidend ausbauen. Zahlreiche Chancen blieben ungenutzt, und die Tessiner setzten auf Konter, um zurück ins Spiel zu kommen.



Bitterer Ausgleich in der Schlussphase


Zehn Minuten vor Schluss nutzte Lugano eine unglückliche Aktion von Jankewitz im Strafraum. Schiedsrichter Piccolo zeigte sofort auf den Punkt, und Anto Grgic verwandelte den Penalty sicher zum 1:1. Damit bleibt Lugano in den letzten 22 Duellen gegen Winterthur fast unbesiegt.