EHC Biel verspielt 2:0-Führung – Rückschlag im Play-In-Kampf
Der EHC Biel hat in Kloten einen Rückschlag im Rennen um die Play-In-Plätze hinnehmen müssen. Trotz einer vielversprechenden 2:0-Führung unterlagen die Seeländer nach Verlängerung mit 2:3.
Biel startet stark – Traumführung zur Halbzeit
Der EHC Biel erwischte einen Start nach Mass in der Swiss Arena in Kloten. Bereits im ersten Drittel zeigte sich die Offensivstärke der Seeländer: Hofer entwischte der Klotener Defensive in einem schnellen Konter, umspielte Torhüter Davide Fadani und erzielte die verdiente 1:0-Führung per Backhand. Nur wenige Sekunden nach Beginn des Mitteldrittels erhöhte Lias Andersson auf 2:0. Biel schien das Spiel unter Kontrolle zu haben.
Kloten beweist Moral
Nach der klaren Führung änderte sich das Bild. Kloten, das zuvor drei Niederlagen in Serie kassiert hatte, zeigte nun seine Kampfbereitschaft. Smirnovs brachte die Heimfans in der 47. Minute zurück ins Spiel, als er Biels Defensive überlistete und den Anschlusstreffer markierte.
Sieben Minuten später erzielte Dario Meyer im Powerplay den Ausgleich. Ein Schock für Biel, das noch Minuten zuvor zweifach in Front lag. Die Seeländer wirkten verunsichert, ihre sonst so stabile Defensive geriet ins Wanken, während die Klotener immer selbstbewusster auftraten.
Verlängerung – der entscheidende Schlag
Mit dem 2:2 ging das Spiel in die Verlängerung. Dort hatte Max Lindroth das letzte Wort: Sein Treffer besiegelte den Overtime-Sieg für Kloten. Während die Heimfans jubelten, mussten die Bieler zuschauen, wie ihre komfortable Führung aus der Hand glitt.
Play-In-Kampf in Gefahr
Die Niederlage hat für Biel direkte Folgen: Der Rückstand auf den letzten Platz im Play-In beträgt nun fünf Punkte. Nach der zuvor schwachen Hinrunde standen die Seeländer nun erneut unter Druck und müssen bereits in den kommenden Spielen zeigen, dass sie den Anschluss nicht verlieren.

