Seewen demontiert Wetzikon – 8:1 und Halbfinal-Einzug perfekt
In der dritten Viertelfinalpartie dieser Playoffs suchte der EHC Seewen gegen den EHC Wetzikon die Entscheidung und lieferte am Ende ein regelrechtes Schaulaufen. Seewen zeigte eine beeindruckende Vorstellung und qualifizierte sich nach einem 8:1-Sieg vorzeitig für den Halbfinal. Die Kür lieferte Seewen im Schlussdrittel, in dem die Zürcher Oberländer völlig überfordert waren.
Stark gestartet und nichts anbrennen lassen
Seewen startete konzentriert und dominierte bereits im ersten Drittel. Lediglich in den ersten drei Minuten konnten Noll, Thöny und Vieli für Wetzikon Akzente setzen und den Seebnern das Leben etwas schwer machen. Danach übernahm Seewen die Kontrolle und bestimmte rund 80 Prozent des Drittels. Wetzikon musste auf drei Strafen zurückgreifen, um die schnellen Stürmer der Schwyzer zu stoppen. Das erste Powerplay blieb jedoch harmlos, im zweiten war schon mehr Druck spürbar. Nach 15 Spielminuten traf Lars Kieni nur den Pfosten. Wenige Minuten später sorgte ein beherztes Kombi-Spiel von Aron Welter zu Niklas Maurenbrecher und Livio Langenegger für die verdiente Führung.
Fäuste regierten, Schiris konsequent
Wie schon im zweiten Spiel setzte Wetzikon auf Provokationen. Spielerisch unterlegen, versuchten sie mit Gehässigkeiten die Partie zu stören. Doch die Schiedsrichter griffen konsequent ein: Kieni bei Seewen und Puide bei Wetzikon mussten frühzeitig unter die Dusche. Währenddessen nutzte Seewen die Chancen spielerisch: Thöny erzielte zwar den Ausgleich in der 28. Minute, doch Topskorer Mika Burkhalter brachte Seewen in der 32. Minute erneut in Führung. Luca Langenegger erhöhte in der 37. Minute auf 3:1, und noch in derselben Minute sorgten Niklas Maurenbrecher, Livio Fischer und Aron Welter für das 4:1.
Schaulaufen im Schlussdrittel
Im letzten Drittel gab es nur eine Richtung: Seewen. Wetzikon war völlig ausgepowert und kam kaum zu gefährlichen Abschlüssen. Angriff um Angriff rollte auf das Wetzikoner Tor, bis Fabio Langenegger in der 48. Minute den Sack endgültig zumachte. Mit dem 5:1 war der vorzeitige Einzug in den Halbfinal besiegelt. Für Wetzikon war es ein brutaler Abend – im Schlussdrittel wurden sie buchstäblich vorgeführt.
