Thun triumphiert in Genf – sechster Sieg in Serie nach starkem Auftritt
Der FC Thun bleibt weiter auf Erfolgskurs: Mit einem überzeugenden 3:1-Auswärtssieg im Stade de Genève gegen Servette feiern die Berner Oberländer ihren sechsten Sieg in Folge. Grundlage des Erfolgs ist eine geschlossene Teamleistung sowie ein dominanter Auftritt über weite Strecken der Partie.
Dominante erste Halbzeit wird belohnt
Die Gäste aus Thun übernahmen von Beginn an die Kontrolle. Bereits in der 12. Minute bot sich die grosse Chance zur frühen Führung, doch Matoshi setzte einen von Labeau aufgelegten Ball knapp über das Tor. Auch danach blieb Thun die aktivere Mannschaft. In der 21. Minute kam erneut Matoshi nach einem langen Einwurf von Fehr zum Abschluss, verfehlte das Ziel jedoch nur hauchdünn.
Trotz zahlreicher kleiner Unterbrüche, die den Spielfluss hemmten, blieb Thun zielstrebig und wurde kurz vor der Pause belohnt: In der 40. Minute brachte Imeri einen weiten Freistoss in den Strafraum, Rastoder löste sich geschickt von seinem Gegenspieler und lupfte den Ball per Direktabnahme sehenswert über Servette-Keeper Joël Mall hinweg zum verdienten 1:0. Servette kam kurz vor der Pause durch Douline zwar noch zu einer guten Möglichkeit, doch dessen Abschluss strich knapp am Tor vorbei.
Frühes 0:2 und Platzverweis als Wendepunkt
Nach dem Seitenwechsel erwischte Thun einen perfekten Start. Ein präziser Freistoss von Imeri fand Marco Bürki, der per Kopf zum 2:0 einnickte. Servette reagierte und kam in der 60. Minute durch den eingewechselten Jallow zu einer grossen Chance, doch Steffen lenkte dessen Schuss mit einem starken Reflex an die Latte.
Kurz darauf schwächten sich die Genfer selbst. Jallow liess sich zu einer Tätlichkeit hinreissen und sah nach VAR-Intervention die rote Karte, womit Thun fortan in Überzahl spielte.
Reichmuth entscheidet die Partie
Die endgültige Entscheidung fiel in der 88. Minute: Comebacker Nils Reichmuth setzte nach einer starken Finte aus rund 20 Metern zu einem präzisen Schlenzer an, der vom Innenpfosten ins Netz sprang, ein sehenswerter Treffer zum 3:0. Den Schlusspunkt setzte Servette in der Nachspielzeit, als Atangana einen Foulelfmeter zum 1:3-Endstand verwandelte.

