Seewen ringt Langenthal nieder – dritter Sieg im dritten Duell

Der SC Seewen bleibt gegen den SC Langenthal weiterhin das dominierende Team und entscheidet auch das dritte Saisonduell für sich. In einer intensiven, körperbetonten Partie vor grosser und stimmungsvoller Zuschauerkulisse setzte sich der Tabellenführer dank zweier Powerplaytreffer verdient mit 2:1 durch.

Frühe Führung im Powerplay


Der SC Seewen hat auch das dritte Aufeinandertreffen mit dem SC Langenthal für sich entschieden. In einer intensiven und von vielen Strafen geprägten Partie setzte sich der Tabellenführer vor stimmungsvoller Kulisse verdient mit 2:1 durch.


Obwohl die Ausgangslage in der Tabelle bereits feststand und dem Spiel etwas von seiner Brisanz nahm, starteten beide Teams schwungvoll. Nach ersten Chancen der Gastgeber geriet Seewen zunächst in Unterzahl, überstand die Druckphase jedoch ohne Gegentor. Kurz darauf nutzten die Einheimischen ihrerseits ein Powerplay: Nach einer sehenswerten Kombination über Schleiss und Cavelti brachte Von Allmen Seewen in Führung. Weitere Möglichkeiten, unter anderem durch Schleiss, blieben ungenutzt, sodass es nach einem ausgeglichenen Startdrittel bei der knappen Führung blieb.



Bachmann erhöht – Chancen auf beiden Seiten


Auch im Mitteldrittel entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch. Beide Mannschaften erspielten sich gute Chancen, doch entweder fehlte die Effizienz im Abschluss oder die Torhüter standen im Weg. Erst nach einer längeren Druckphase gelang Seewen im Powerplay das zweite Tor: Bachmann traf mit einem satten Schuss zum 2:0. Langenthal schwächte sich in dieser Phase mehrfach selbst durch unnötige Strafen und konnte daraus kein Kapital schlagen.



Spannende Schlussphase souverän gemeistert


Im Schlussdrittel schien Seewen die Partie zunächst zu kontrollieren, ehe Jobin aus dem Nichts alleine vor Goalie Schön auftauchte und den Anschlusstreffer erzielte. Die Gäste witterten nun ihre Chance, setzten alles auf eine Karte und ersetzten kurz vor Schluss den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Trotz hektischer Schlussphase und einer späten Strafe gegen Seewen brachte der Leader den Vorsprung über die Zeit.


Mit dem verdienten, wenn auch knappen Sieg verabschiedet sich Seewen mit einem positiven Gefühl in die Wettkampfpause. In zwei Wochen beginnen für den Tabellenführer die Playoffs.