SCB verliert Jubiläumsspiel – 0:3 Niederlage gegen Genève-Servette
Keine Punkte im Jubiläumsspiel: Der SC Bern musste sich am Samstagabend vor heimischem Publikum dem Genève-Servette HC mit 0:3 geschlagen geben. Trotz einer stimmungsvollen Kulisse und starker Einsatzbereitschaft der Mutzen reichte es nicht zum Erfolg.
Ein Abend voller Emotionen
Die Berner Fans hatten den 95. Geburtstag ihres Klubs gebührend gefeiert. Mit einer beeindruckenden Rundum-Choreografie und lautstarker Unterstützung sorgten sie für eine Gänsehaut-Atmosphäre in der PostFinance Arena. Auf dem Eis traten die Spieler in den historischen Meister-Trikots von 1959 an und wollten die Energie aus den Rängen direkt in die Partie transportieren.
Starker Start, fehlende Effizienz
Die Mutzen begannen das Spiel druckvoll. Genf kam in den ersten Minuten kaum aus der eigenen Zone, und die Berner dominierten die Spielanteile. Immer wieder wurden gefährliche Chancen herausgespielt, doch der letzte Pass oder der entscheidende Abschluss fehlte. Die Effizienz vor dem Tor liess auf Berner Seite zu wünschen übrig.
In der 23. Minute dann die Wende: Ein unglücklicher Fehlpass an der blauen Linie ermöglichte Jimmy Vesey, sich von der Berner Abwehr zu lösen und eiskalt zur Gästeführung einzuschieben. Plötzlich lagen die Mutzen hinten und mussten ihre Angriffe noch intensiver gestalten.
Genf kontert effizient
Trotz des Rückstands gaben die Berner nicht auf. Immer wieder rollten Angriffe auf das Genfer Tor, doch die Gäste verteidigten kompromisslos und standen meist in Überzahl. In der 35. Minute erhöhte Vincent Praplan im Slot auf 2:0 und setzte den SCB weiter unter Druck. Die Berner fanden kein Mittel gegen das dicht gestaffelte Abwehrbollwerk der Gäste, und Chancen blieben ungenutzt.
Leere-Netz-Treffer besiegelt die Niederlage
Im Schlussabschnitt setzte der SCB weiter alles auf Angriff, doch Genf konterte geschickt und liess kaum Räume. Victor Ejdsell kassierte in der 56. Minute eine Strafe, die den Spielfluss der Berner zusätzlich unterbrach. Kurz vor Schluss, in der 58. Minute, machte Sakari Manninen in doppelter Unterzahl mit einem Empty-Net-Tor zum 0:3 endgültig alles klar.
